| | 
... hier die aktuellen Termine
Auf diesen Seiten informiere ich Sie über meine Theaterprojekte.
"Weitermachen, einfach weitermachen" (Sophia Loren) | |  |
Sehen Sie sich um und sagen Sie mir Ihre Meinung. Oder wollen Sie das Gästebuch lesen? |
weiter gehts!
...wegen des großen Erfolges noch einmal: beGEISTert - die Neunkircher Musicalrevue - 16. März 2012 - 17. März 2012 - 18. März 2012 im Bürgerhaus Neunkirchen
...der Dauerbrenner auch 2012: Das Dudweiler Statt-Theater spielt die "Heiße Ecke - das St. Pauli Musical". - 21. April 2012 Bürgerhaus Dudweiler / - 22. April 2012 Bürgerhaus Dudweiler)
...und Sie können schon wieder Karten reservieren für Soulful Christmas.
...und natürlich immer "Marilyn". Übrigens: "Marilyn" war zu Gast bei "Wir im Saarland"!!!
__________________________________________________________________________________
Saarbrücker Zeitung, 26.7.2011
Die BeGEISTerung schlägt Wellen
Ellen Kärcher und Dieter Meier gehen in die Endphase der Musical-Projekt-Proben. Die Arbeiter, die die Gebläsehalle umbauen, müssen aufpassen: Der Geist des Musical-Projektes schwebt durch die Stadt. Für sechs Aufführungen wird er den ehemaligen Veranstaltungsort und die ehemaligen Veranstaltungen im Bürgerhaus aufleben lassen.
Von SZ-Redakteurin Elke Jacobi
Neunkirchen. Der Name ist Programm. „BeGEISTert“ so lautet der Titel, den das Musical-Projekt dieses Jahr aufführt. Und begeistert im allerbesten Sinne wirken Ellen Kärcher und Dieter Meier bei ihrem Besuch in der Redaktion. Die Beiden sind verantwortlich, haben das Stück geschrieben und führen Regie. Die Musik dazu liefert das bewährte Duo Andreas Puhl und Amby Schillo. Natürlich, denn schließlich handelt es sich in diesem Jahr um eine Revue, ein „Zusammenschrieb“ aus den bisherigen acht Jahren Musical. „Uns war gleich klar, dass wir bei dieser Zusammenfassung aber keine Aneinanderreihung von bekannten Songs machen wollen“, erläutert Meier die Idee. Bei den Treffen in der Mitte der beiden Wohnorte, in Kaiserslautern nämlich, entstand wie von selbst der Gedanke. „Chronologisch sollte es sein“, so Kärcher. „Wir haben auch schnell festgestellt, dass überall ein Koffer vorkam“, ergänzt Meier.
Aber schließlich war man sich im Klaren darüber: Das Hauptmerkmal des Projektes sind die Kinder, als Symbol für das Wachsen des Projektes und den Wandel. „Es waren ja auch von Anfang an Kinder dabei, einige sind das immer noch, mittlerweile als junge Erwachsene.“ Das Projekt als Familie. „Die Kinder symbolisieren ein anderes Denken, sie haben die Macht der Fantasie.“
Und der Geist als Thema der Musical-Revue war geboren. Den trifft man in vielfältiger Weise. In welcher Gestalt er daherkommen wird, wollte allerdings bei diesem Redaktionsbesuch noch niemand verraten. „Nur der Geist, der ist ja auch in einem drin“, gibt Kärcher einen Tipp, und Meier deutet was von Nachwachsen an. Ansonsten müssen die Zuschauer sich überraschen lassen. Angeblich wissen noch nicht mal die Teilnehmer bislang, wie der Geist daherkommen wird. Seine theoretischen Auswüchse allerdings, die finden sich allüberall. So hat jedes der bislang fünf Musicals, die in die Rahmenhandlung verwoben sind, seinen eigenen Geist. Den können die neu entdecken, die zum ersten Mal mit dem Projekt in Kontakt kommen, ebenso wie die, die bereits Stammgäste sind. „Es soll einfach für jeden ein unterhaltsamer, wunderschöner Abend werden“, so das Autorenpaar.
Kärcher und Meier sind da guter Dinge. „Manchmal bekomme ich selbst Gänsehaut bei den Proben.“ Die gehen jetzt in die letzte, die heiße Phase. Da wird den Darstellern alles abverlangt. „Die sind alle ständig in Aktion. Wer nicht auf der Bühne ist, der muss sich hinter der Bühne schnell umziehen.“ Mehrere Rollen hat jeder. Eine Herausforderung im Bürgerhaus, das ja viel weniger Platz bietet, als es die Gebläsehalle tat. Deren Geist übrigens auch allgegenwärtig sein wird. Wie gut das alles läuft bislang, darüber geraten bei allem dazu gehörenden Bauchweh Kärcher und Meier ins Schwärmen.
Was vor Jahren schon mal angedacht war – die Vermischung von Tanz, Gesang und Schauspiel – scheint hier erstmals komplett umgesetzt. „Da tanzt auf einmal eine Solistin im Ballett mit oder ein Tänzer singt“, strahlt Kärcher. „Die Leute sind einfach toll, dieser Enthusiasmus, das macht den Geist des Projektes aus.“ Das Autoren-Regisseuren-Paar jedenfalls ist von seinen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne eines ganz sicher: BeGEISTert.
__________________________________________________________________________________
Saarbrücker Zeitung, 11.1.2011
St. Pauli liegt in Dudweiler
,,Heiße Ecke”: Das Statt-Theater wagte sich an ein Kult-Musical – mit ErfolgBis zu fünf verschiedene Rollen stemmten die Akteure des DudweilerStatt-Theaters in ihrerneuesten Produktion. Das Musical „Heiße Ecke“, Kassenschlagerdes Hamburger „Tivoli“-Theaters, wurde auch in Dudweiler bei der Premiere begeistert gefeiert
Von SZ-Mitarbeiterin Kerstin Joost-Schäfer

Glänzende Ensemble-Leistung: Das Dudweiler Statt-Theater spielt „Heiße Ecke“ im Bürgerhaus.Foto: Iris Maurer
Dudweiler. Im Hamburger „Tivoli“ ist die Musiktheater-Produktion „Heiße Ecke“ ein Kassenschlager: Seit der Uraufführung im September 2003 begeisterte das Musical über eine halbe Million Zuschauer. Kein Wunder, denn im Zeitraffer bietet das Musical so ziemlich alles, was das pure Leben in St. Pauli ausmacht: von ganz großen Gefühlen bis zu tragischen Schicksalen, gewürzt mit frechen und meist nicht jugendfreien Dialogen. Der Imbiss „Heiße Ecke“ ist Treffpunkt für die Jungs, die einen draufmachen möchten, für Liebespaare, Hehler und Huren.
Er ist der Umschlagplatz für Gerüchte und Neuigkeiten, hier werden Schicksale entschieden – und die Currywurst gibt's für zweifuffzig obendrauf.
Nun hat sich das Dudweiler Statt-Theater an den Stoff herangewagt – ein mutiges Unterfangen, wenn man bedenkt, dass einige Songs aus „Heiße Ecke“ schon Kultstatus haben und die Geschichten rund um die Imbissbude in Hamburgs Lasterviertel St. Pauli auch schauspielerisch mit großen Vorbildern aufwartet. Ein Wagnis also, das durchaus ein mögliches Scheitern in sich trug.
Dass dies nicht der Fall war, ist wieder einmal der mitreißenden Spielfreude des Ensembles des Dudweiler Statt-Theaters geschuldet und dem großartigen Einsatz auf und hinter der Bühne. Die 16 Schauspieler schlüpfen alle in ganz unterschiedliche Rollen – allein das ist schon eine Leistung, vor der man den Hut ziehen muss. Achim Schmidt beispielsweise gibt den tumben Ehemann, den Hehler Henning, den Taxifahrer Klaus, den Imbiss-Chef Schorsch und schließlich den alten Otto Straube, der zusammen mit seiner Gattin Hilde (großartig: Rita Malcharek) süßen Erinnerungen nachhängt. Alle schauspielerischen Leistungen zu würdigen, würde den Rahmen sprengen, denn die jungen wie die alten Hasen des Statt-Theaters – allen voran Dieter Meier – bewiesen sich als Schauspieler, Sänger und Tänzer. Scharf wie der Curry auf den Würsten waren die Dialoge, und mancher Auftritt, wie der von Petra Crauser-Sauer im Dirndl und Sepplhut, war schon allein der Optik wegen ein Superkracher. Ein mitreißender Abend, den das Publikum im ausverkauften Bürgerhaus mit Standing Ovations quittierte.
__________________________________________________________________________________
Saarbrücker Zeitung, 04.12.2008
Traditionsklänge in neuem Gewand
'A soulful christmas' arrangierte Weihnachtslieder neu Die familientaugliche Version „Stille Nacht“ ist bekannt – A soulful christmas aber mischte Jazz in die Klänge traditionsreicher Weihnachtslieder und bescherte dem Big Eppel zwei kurzweilige Stunden. Von SZ-Mitarbeiter Michael Stephan
Eppelborn. Manche Shows sind so gut, da merkt man gar nicht, wie die Zeit verfliegt. Und am Ende schaut man auf die Uhr und wundert sich: Das sollen wirklich zweieinhalb Stunden gewesen sein? 130 Zuschauern ist es am Sonntagabend im Eppelborner Big Eppel so ergangen.
Sie waren gekommen, um sich am ersten Advent vom Neunkircher Musikprojekt A soulful christmas in (vor)weihnachtliche Stimmung versetzen zu lassen. Und zwar sowohl diejenigen mit der Liebe zum deutschen Traditionslied, als auch diejenigen, die englischsprachige Rock- und Popsongs bevorzugen. Wobei die traditionellen Weihnachtslieder schon etwas anders klangen, als man sie zu Hause unterm Weihnachtsbaum mit der Familie singt.
Die Lieder waren in Soul-, Blues-, Pop- und Jazz-Arrangements eingebettet. Für den „neuen Klang“ zeichneten die beiden Neunkircher Musiker Christian Hautz und Tobias Klee verantwortlich, die für den Eppelborner Auftritt zusammen mit ihren vier Bandkollegen viel mit akustischer Gitarre und Percussion arbeiteten. Monika Groß und Markus Bill gaben den Liedern ihre Stimme und begeisterten die Zuhörer im Duett ebenso wie mit ihren Solobeiträgen.
Die Show, die sie – insbesondere Markus Bill – dazu ablieferten, war ebenfalls nicht zu verachten. Das Arrangement und die zwei sehr guten Stimmen passten perfekt zusammen. Das galt für die klassischen Liedbeiträge wie „Süßer die Glocken nie klingen“ oder „Leise rieselt der Schnee“ und die englischen Weihnachtssongs wie „White Christmas“ und „Jingle Bells“ ebenso wie für die moderneren Stücke wie „Do they know it's Christmas“ oder „Last Christmas“.
Weihnachtslieder im eigenen Gewand waren nicht das Einzige, was A soulful christmas zu bieten hatte. Denn da war auch noch die etwas andere Weihnachtsgeschichte „Die Falle“ von Robert Gernhardt, die ein wundervoller Dieter Meier im gemütlichen Stuhl zwischen Weihnachtsbaum und Kaminfeuer zum Besten gab.
_______________________________________________________________________
23.-26.04.2008 jeweils 20:00 "Comedy im Frühling - ein knallbunter Abend"
Luca Domenicali und Danilo Maggio sind exzellente Komödianten und virtuose Musiker. Ausgestattet mit einer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz und dem nationalen Komikerpreis Italiens, sorgen sie als Microband mit musikalischen Verrücktheiten weltweit für Furore. Im Gepäck hat das Duo aus Bologna seine neuste Produktion „SMS – Strange Music Symphony“. Skurrile Instrumente, ausgefeilten Arrangements und verblüffende szenische Ideen verschmelzen zu einer außergewöhnlichen Reise durch die Musikgeschichte. Bei ihrer „etwas anderen Symphonie“ treffen u.a. Rossini und Jethro Tull auf Astor Piazzola.
Das Vorprogramm bestreitet diesmal der Schauspieler und Komödiant Dieter Meier aus Dudweiler. Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht sein Name in der Region für qualitativ hochwertige Schauspielkunst. Der wandlungsfähige Schauspieler, Komödiant und "Theater-Hansdampf in allen Gassen" (S. Brenner, SZ vom 20.08.05) zeigt mit "Meine Verehrung" eine speziell für die Comedy-Reihe zusammengestelle Auswahl seiner persönlichen Lieblingsszenen.
Mittwoch, 23. 04. 2008, 20 Uhr, Bürgerhaus Dudweiler, Mitveranstalter: Dudweiler Scala e.V. Donnerstag, 24. 04. 2008, 20 Uhr, Großrosseln, Rosseltalhalle Freitag, 25.04.2008, 20 Uhr, Friedrichsthal, Rathaus-Festsaal Samstag, 26.04.2008, 20 Uhr, Heusweiler, Kulturhalle am Markt
______________________________________________________________________________
Saarbrücker Zeitung, 20.08.2005

Der viel beschäftigte Amateur-Schauspieler und Scala-Macher Dieter Meier Von SZ-Redakteurin Susanne Brenner
Dieter Meier ist ein Theater-Hansdampf in allen Gassen. Er spielt im Dudweiler Statt-Theater, betreibt die Scala, gibt den Merlin. Kaum zu glauben, dass er aus eigenem Antrieb womöglich nie beim Theater gelandet wäre.
Saarbrücken. "Was verschafft mir denn die Ehre?" wundert sich Dieter Meier, als er hört, dass wir gern mal einfach so über ihn schreiben würden. Dass er allmählich so eine Art Prominenz unter den saarländischen Amateurtheater-Menschen ist, war ihm wohl selbst noch nicht so klar. "Na ja", räumt er dann ein und zieht fröhlich die Mundwinkel nach oben, "man muss schon aufpassen, dass man nicht eitel wird, wenn man sich da überall auf den Plakaten sieht". Auf Plakaten ist Dieter Meier derzeit vor allem als Merlin zu sehen. Das ungemein erfolgreiche Neunkircher Musical-Projekt geht in die nächste Runde, und er spielt die Titelrolle.
Das halbe Saarland ist zuplakatiert mit seinem Konterfei. "Zum Glück hatte ich gestern vor den Proben wieder richtig Angst", sagt er. Und meint damit, dass ein bisschen Angst ein gutes Mittel gegen die Gefahr der Überheblichkeit ist. Aber der Neunkircher "Merlin" ist nur eines der zahlreichen Projekte. Tatsächlich ist der 47-Jährige vor allem im Stadtverband Saarbrücken sozusagen omnipräsent. Der leidenschaftliche Dudweilerer ("ich bin neun Mal umgezogen, immer in Dudweiler") ist seit Jahren eine herausragende Figur im Dudweiler Statt-Theater. Derzeit bereitet man dort für den 21. Oktober einen Loriot-Abend vor ("da hätte ich ja am liebsten alle Loriot-Rollen selbst gespielt"). Außerdem basteln sie am "Kleinen Horrorladen", planen ein "Schatzinsel"-Musical. Mit der Neunkircher Kulisse probt Meier außerdem gerade ein "Pinocchio"-Singspiel. Und so ganz im Verborgenen träumt er noch von einem ganz intimen Solo-Liederabend.
Dieter Meiers wichtigstes, größtes und schwerstes Baby ist aber in diesen Tagen die Dudweiler Scala. Hier, in dem ehemaligen Kino, will er gemeinsam mit engagierten Mitstreitern ein Dudweiler Kulturzentrum erschaffen. Inmitten der Baustelle gab es im Juni schon Aufsehen erregende Abende. "Das ist eine einmalige Chance für Dudweiler", sagt er fast schon beschwörend. Derzeit sind sie mitten in den Finanz- und Bauplanungen. Sicher ist das Projekt Scala durchaus noch nicht. Aber doch "so sicher wie ein Wille stark ist", meint er.
Was treibt so einen wie Dieter Meier um? Warum verbringt er fast seine gesamte Freizeit mit diesem Projekt? "Es macht einfach Spaß, wenn ich 250 Leute da reingehen sehe und wenn ich dann sehe, wie's allen gut geht", sagt er, macht eine kurze Pause und fügt hinzu: "Sie haben dann zwei Stunden gelebt, ohne es gemerkt zu haben". Das sind so Sätze, die typisch sind für Dieter Meier. Ein bisschen ironisch, ein bisschen liebevoll. Der Mann ist ein lebhafter Erzähler, der reinstes Saarländisch redet und das immer aus dem Bauch raus. Auch auf der Alltags-Bühne eines Cafés kann er Pointen sicher setzen und eine schöne Szenerie aufbauen. Kaum zu glauben, dass dieses offensichtliche Naturtalent womöglich nie von sich aus eine Bühne betreten hätte.
"Ich war eigentlich auch nie im Theater", meint er und vermutet schmunzelnd, dass da womöglich seine "gut katholische Panik" ("bloß nicht auffallen, vor allem IHM nicht"), gepaart mit den Beamten-Träumen des polizeibeamteten Vaters eine tragende Rolle gespielt hat.
Jedenfalls fand er für sich einen Kompromiss zwischen Kunst und Beamtentum. Er studierte Architektur und ging in die Bauabteilung der Post. Heute ist er beurlaubter Beamter, hat zusätzlich ein Wirtschaftsingenieur-Studium gemacht und arbeitet in seinem Alltag bei T-Systems. Als ihn die Kollegen dort fragten, wohin er denn in Urlaub fahre, meinte er: "Nach Camelot". Sein Urlaub, das sind die Merlin-Proben.
Das hätte Dieter Meier vor etwas über 15 Jahren wohl noch nicht gedacht. Er war frisch geschieden, die heute "fertigstudierte" Tochter noch ein Teenager, da rief ihn eine alte Schulkameradin an: Karin Schmidt. Dem Dudweiler Statt-Theater fehlte gerade ein Mini-Darsteller. "Ich sagte drei Sätze, und die Leute haben sich kaputt gelacht". Das war's dann. Seither ging es Schlag auf Schlag. Zunächst Komödien, dann eines Tages "Mackie Messer". "Da bekam ich den ersten Kick, dass man auch jemanden spielen kann, der man nicht ist". Axel Herzog, damals noch Quasi-Intendant des Statt-Theaters, hatte ihm gesagt: Du kannst das.
Dieter Meier nahm dann noch Schauspielunterricht bei Jürgen Reitz, lernte Sprechtechnik und schulte seine Stimme. Und hätte sich trotzdem nicht beim Neunkircher Musical-Projekt gemeldet, wenn nicht eine Statt-Theater-Kollegin gesagt hätte, "ei Dieter, bewerbscht dich net?". Und nie mehr wird er nun vergessen, wie es war nach dem ersten Vorsprechen. Als Regisseur und Profi-Schauspieler Martin Leutgeb auf ihn zukam und sagte: "Herr Kollege...". ______________________________________________________________________
Meier, ein Theater-Allrounder
Der 45-Jährige ist ein Mann der ersten Stunde beim Dudweiler Statt-Theater Von KERSTIN KRÄMER
Schöne Lieder würde er gern singen. Und Klavier spielen müsste man können! Doch aus dieser Hätte-ich-Welt hat er sich längst verabschiedet: "Entweder machen oder sein lassen!", meint Dieter Meier.
Dudweiler. Dieter Meier, Mann der ersten Stunde beim Dudweiler Statt-Theater, stemmte zwischendurch zwei beachtliche Soloprogramme und anderes - und er war gerade im Neunkircher Musical-Projekt "The Casting" unter Leitung von Martin Leutgeb zu bewundern. "Wie Honiglecken war das", schwärmt die barhäuptige Frohnatur. "Und nebenher bin ich berufstätig", ulkt er. In seinem "Nebenjob" arbeitet der engagierte Amateur-Schauspieler als Marketing-Fachmann für SAP-Lösungen. Wobei sein Rat bei jedem Bühnenbild gefragt ist, weil er auch ein Architekten-Diplom hat. "Ich habe mich mit mir geeinigt, dass ich nur noch Sachen mache, die mir wirklich Spaß machen." Jahrelange Probereien? Die muss der 45-Jährige sich nicht mehr antun, er hat's gern kurz und knackig. Erfahrungen und Erlebnisse dürfen ihm nicht zur Gewohnheit werden: Meier ist an vielem interessiert, aber auch schnell gelangweilt. Als vierjähriger Steppke tat er sich als begnadeter Witze-Erzähler hervor; mit 14 wollte er Schauspieler werden, was aber "der Pubertät zum Opfer fiel". Dafür sang er lange im Chor beim SR und machte mit Ferdy Welter mal eine Hörspiel-Szene. Tatsächlich auf der Bühne stand er dann aber erst im zarten Alter von über dreißig, als ihn eine Sandkastenfreundin zum Theaterspielen überredete:
1989 war das, da reüssierte er gleich bei seinem Debüt als Hausmeister - trotz oder vielmehr wegen der vielen Versprecher in Axel Herzogs "Tatort". Mit dem Stück hob das just gegründete Dudweiler Statt-Theater damals seine erste Produktion aus der Taufe. Schauspielerei ist für Meier ein Graben nach Eigenschaften. "Ich kann ja nix spielen, was ich nicht selbst bin!" Unterricht hat er noch keinen genommen, er spielt lieber aus dem Bauch und hat viel durch Zusehen gelernt. Schauspielerei ist für Meier ein Graben nach Eigenschaften. "Ich kann ja nix spielen, was ich nicht selbst bin!" Unterricht hat er noch keinen genommen, er spielt lieber aus dem Bauch und hat viel durch Zusehen gelernt. Aber Stanislawski? In den hat er zwar schon reingelesen, glaubt aber nicht, dass es ihm viel bringen würde, sich mal einen halben Tag lang wie ein Stuhl zu fühlen. Doch Lampenfieber ist ein Muss, und er kann sich glücklich schätzen, dass es ihn nicht als Panik, sondern als Euphorie überfällt - auf der Bühne jedenfalls. Soll er dagegen bei einem Geburtstag eine kleine Rede schwingen oder im Theater nur was ansagen, kriegt Meier Zustände.
Als Vorbild nennt er Gert Fröbe: Fantastisch findet er dessen Vielseitigkeit, diesen körperlichen Einsatz. Über ihn selbst allerdings hätten seine Regisseure bisher immer geurteilt, dass er mehr über Augen und Stimme arbeite. Das will er nun ändern. Und hat den Kollegen vom Dudweiler Statt-Theater auch schon angedroht, dass er spätestens beim nächsten Musical-Projekt tanzen will. "Selbst wenn sie mich dann rausschmeißen."
In jeder Phase der Produktion dabei Was nun am Dudweiler Statt-Theater generell so viel Spaß macht? Dass man bei jeder Phase der Produktion mit drinstecke, erzählt Meier: Vom Aussuchen der Stücke bis zur Regie. Und dass "die Leute absolut zielgerichtet zusammenarbeiten", obwohl "aus dem Laden nicht ein einziger Pfennig herauszuholen ist". Den Sprung ins Profilager hat Meier bisher gescheut, weil ihm da schon ein Angebot unterbreitet werden müsste, das er nicht ablehnen könne. "Eigentlich", grinst er, "kann ich mir die Schauspielerei ja gar nicht leisten." Eher die Fehlerhaften als die Perfekten spielen, sich fordern... Doch berühmt werden? In "Verbotene Liebe" würde er nicht mitwirken, dieser Preis des Ruhms wäre ihm zu hoch. Lieber sieht er sich als Mitglied eines begeisterten Kollektivs und will sich dennoch solistisch profilieren. (Kerstin Krämer, Saarbrücker Zeitung)
__Disclaimer _________________________________________________________
Haftung für Inhalte
Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei bekannt werden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.
Haftung für Links
Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.
Urheberrecht
Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Die Betreiber der Seiten sind bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen.
Datenschutz
Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies soweit möglich stets auf freiwilliger Basis. Die Nutzung der Angebote und Dienste ist, soweit möglich, stets ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich. Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor. Quelle: eRecht24.de - Rechtsberatung von Anwalt Sören Siebert
__Disclaimer _________________________________________________________Ende_
Und in welchem Stück wollen Sie mich sehen?
Wieviele Menschen sehen sich diese Seite denn an? Ich zähl mal mit.....
 | |